Schmerzen beim Analsex: Ursachen mit Hypnose lösen

Veröffentlicht am 27. August 2025 um 20:00

Analsex ist für viele ein neugieriges, aber oft tabuisiertes Thema. Schmerzen dabei sind keine Seltenheit – doch nur wenige sprechen offen darüber. Warum kommt es zu diesen Schmerzen, und welche Rolle spielen körperliche sowie emotionale Faktoren?

 

Körperliche Ursachen: Der Körper schützt sich selbst

Der Anus ist empfindlich, mit vielen Nerven durchzogen, und nicht auf Dehnung ausgelegt. Ist die Muskulatur nicht ausreichend entspannt, kommt es schnell zu unwillkürlichen Verkrampfungen – ein natürlicher Schutzmechanismus. Ohne Geduld, Vorbereitung und Gleitmittel kann dies zu starken Schmerzen oder sogar kleinen Verletzungen führen.
Auch seelische Belastungen, Ängste oder vergangene traumatische Erfahrungen können die Beckenbodenmuskulatur dauerhaft anspannen – oft, ohne dass einem das bewusst ist.

 

Emotionale Blockaden: Wenn der Körper „Nein“ sagt

Analsex ist eine sehr intime Form der Sexualität. Er setzt Vertrauen und ein Gefühl von Sicherheit voraus. Bestehen innere Unsicherheiten oder emotionale Spannungen, kann der Körper unbewusst in eine Abwehrhaltung gehen – und das äussert sich häufig durch Schmerz.
Manchmal ist es nicht der Körper, der nicht mitmacht, sondern das Unterbewusstsein, das signalisiert: „Etwas stimmt hier nicht.“ Hypnose kann dabei helfen, diese tieferliegenden Blockaden sichtbar zu machen und aufzulösen. So entsteht wieder Vertrauen – in sich selbst und in die Partnerschaft.

Warum ist Analsex überhaupt interessant?

Die Gründe sind unterschiedlich: Für einige ist es die körperliche Intensität, für andere der Reiz des Neuen oder der Wunsch nach Nähe und Hingabe. Besonders in homosexuellen Beziehungen spielt Analsex oft eine wichtige Rolle – jedoch nicht aus Zwang, sondern als Ausdruck von Intimität.

Und auch Frauen erleben diese Sexstellungen oft unentspannt, weil Ängste oder innere Blockaden sie daran hindern, sich fallen zu lassen.

Entscheidend ist immer, ehrlich zu sich selbst zu sein: Frage dich : Möchte ich das wirklich – oder tue ich es nur, um meinem (Sex)Partner zu gefallen? Und wenn es dir aber selbst gefällt, warum fällt es dir dann schwer, dich wirklich fallen zu lassen?

 

Wenn Rollenfragen zur Blockade werden

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Klient sprach von sich und seiner Partnerschaft: Beide interessiert an Analsex, aber keiner möchte die passive Rolle übernehmen... Diese Unklarheit führte nicht nur zu Frust im Bett, sondern auch zu emotionalen Spannungen.
In einer Hypnosesitzung zeigte sich: Hinter dem Widerstand steckten Ängste – etwa vor Kontrollverlust oder davor, sich verletzlich zu zeigen. Oft wirken unbewusste Glaubenssätze mit, wie zum Beispiel „Wer sich hingibt, verliert Macht“. Hypnose kann helfen, solche inneren Überzeugungen überhaupt zu erkennen und wenn nötig direkt zu verändern, sodass wieder Vertrauen und Offenheit möglich werden.

 

Nicht für jeden – und das ist völlig in Ordnung

Vergiss bitte nicht : Analsex ist keine Verpflichtung. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte sich niemals dazu drängen lassen – auch nicht dem Partner zuliebe. Sexualität ist sehr individuell, und niemand sollte etwas tun, nur weil der Partner es möchte. Höre immer auf die eigenen Gefühle und steh zu deiner Wahrheit auch wenn es deinem gegenüber nicht gefällt!

 

Wenn du selbst neugierig bist und es eigentlich gerne erleben würdest – vielleicht sogar schon öfter versucht hast, es aber nie wirklich geniessen konntest – dann musst du dich von Ängsten oder inneren Blockaden keineswegs aufhalten lassen!

 

Mit Hypnose ist es möglich, diesen Widerständen auf den Grund zu gehen und sie im Unterbewusstsein sanft zu lösen. So kannst du dich öffnen, loslassen und Analsex schmerzfrei, entspannt und ohne Angst erleben – für dich selbst, aber auch, um deinem (Sex)Partner etwas zu geben, das euch beide verbindet, ohne dich dabei selbst zu verlieren.

 

Aus der Tabuzone holen

Viele Menschen beschäftigen sich mit Analsex oder haben bereits Erfahrungen damit – oft aber nur im Stillen. Offene Gespräche können helfen, Ängste abzubauen, Druck zu verringern und Missverständnisse zu vermeiden. Schmerzen oder auch hygienische Missgeschicke sind keine Schande, sondern etwas natürliches. Denk auch daran : Analsex ist nicht wie im Pornofilm, sondern braucht Zeit, Geduld, gewisse Vorbereitungen, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen! Spontan mal schnell rein und raus geht meistens eben nicht! 😉

 

Schlusswort

Schmerzen oder Unangenehme Gefühle  vor Analsex oder sonstigen sexuellen Blockaden zu haben ist etwas natürliches – du musst aber nicht damit leben - sie können überwunden werden. Mit Hypnosetherapie, ist es möglich, Ängste und Hemmungen zu lösen - Bist du betroffen? Ich unterstütze dich dabei, die Ursachen in einem geschützten Rahmen zu erkennen und mit Hypnose sanft zu lösen. Kontakt

 

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